shadow

18. Westfälischer van Bremen Klavierwettbwerb 2020

Zum 18. mal sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren aus ganz Nordrhein Westfalen eingeladen sich in vier Altersgruppen im Klavierspiel zu messen.

 

Ausschreibung und Anmeldung

 

Die Jury:

Jens Gunnar Becker, Künstler und Konzertagentur (Dortmund); Julia Gass, Konzertkritikerin Ruhr-Nachrichten (Dortmund); Susanne Kessel, Konzertpianistin und Projektmanagerin; Rainer Maria Klaas, Konzertpianist (Recklinghausen) und künstlerische Leitung; Prof. Michael Rische, Konzertpianist (HfMT Köln); Prof. Werner Seiss (TU Dortmund); Prof. Georg Friedrich Schenck, Robert Schumann Hochschule (Düsseldorf)

 

Termine:

Der Wettbewerb findet am 07. November 2020 im Orchesterzentrum NRW statt.

Preisträgerkonzert am 14. November 2020 um 19.30 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an Tel: 0231-141075.

 

Preisgeld:

In vier Altersgruppen ist ein Preisgeld in Höhe von insgesamt € 5.300,- ausgeschrieben.

 

250 piano pieces for Beethoven!

Bereits 2013 hat die Bonner Konzertpianistin Susanne Kessel mit ihrem großangelegten Projekt „250 pieces for Beethoven“ begonnen: 250 Komponisten aus 47 Ländern haben inzwischen im Vorfeld des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 Stücke um und über Beethoven für sie komponiert, die sie allesamt uraufgeführt hat bzw. im Laufe dieses Jahres noch uraufführen wird. Parallel dazu erschien eine zehnbändige Notenedition (mit sogar 260 Stücken) beim Londoner Verlag Editions Musica Ferrum. Der 18. Westfälische van Bremen Wettbewerb schreibt in den Altersgruppen III bzw. IV Sonderpreise für die Interpretation eines dieser Werke (Epoche D) aus.

Um die Qual der Wahl nicht zu schwer zu machen, hat Susanne Kessel, die auch in der Jury sitzen wird, auf unsere Anregung hin 18 deutsche Komponisten ausgewählt, deren Stücke sie für besonders geeignet hält:

aus Band 1 York Höller, Leander Ruprecht, Charlotte Seither, Stefan Thomas und Frank Zabel;

aus Band 2 Bernd Hänschke;

aus Band 3 Martin Christoph Redel, Valentin Ruckebier und Kai Schumacher;

aus Band 4 Jan Kopp;

aus Band 6 Johannes K. Hildebrandt;

aus Band 7 Thomas Blomenkamp und Ralf Hoyer;

aus Band 9 Dorothea Hofmann und Juan María Solare;

und aus Band 10 Sascha Janko Dragicevic, Johannes X. Schachtner und Johannes S. Sistermanns.

Diese Stücke sind auf der Website des Verlags Editions Musica Ferrum einzeln downloadbar. Notenbände sind zu erwerben im Internet-SHOP des Projektes: www.250-piano-piecesfor-beethoven.com

 

Daniel Friedrich Eduard Wilsing

1809 in Hörde (heute Stadtteil von Dortmund) geboren, lebte nach einer Kantorentätigkeit ab 1834 in Berlin. Robert Schumann lobte 1853 Wilsings Oratorium „De profundis“ überschwänglich. Die Edinburgher Medizinerin Ulrike Wilson, geborene Wilsing, Nachfahrin des Komponisten, lobt für den 18. Westfälischen van Bremen Wettbewerb einen Wilsing-Preis in Höhe von € 500,- für die Interpretation seiner Klavierwerke aus; der Preis darf geteilt werden. Der Eichen Musikverlag wird das Klaviewerk neu verlegen.

Wilsing 10 Fantasia fis-Moll

Wilsing 7 Sonate Fis-Dur

Wilsing 1.1 Sonate f-Moll

Wilsing 1.2 Sonate A-Dur

Wilsing 1.3 Sonate Es-Dur

Wilsing Humoreske

Wilsing Caprice

 

Förderer:

Der Wettbewerb wird von der Werner Richard Dr. Carl Dörken Stiftung, der Dortmunder Volksbank, der Vogt Gruppe, der Mozart Gesellschaft Dortmund, den Theater- und Konzertfreunden Dortmund, dem Richard Wagner Verband in Dortmund und Frau Ulrike Wilson gefördert.

Ein Sprungbrett für die Karriere Viele Preisträger haben diesen Wettbewerb als Stufe auf Ihrer Karriereleiter genutzt. Sie sind jetzt erfolgreich im pädagogischen oder künstlerischem Studium, bei Internationalen Wettbewerben, Festivals oder Konzertreihen.

Prominente Preisträger des Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerbs sind unter anderem Luisa Imorde, Katharina Hack, Hanni Liang, Danae Dörken, Schaghajegh Nosrati und Alexej Gorlatch